Trial and Error – Erfahrungen mit digitalen Bezahlmodellen

“I know it’s unfair, but I am feeling sick of online manifestos and ‚2020‘ -predictions. How about working, experimenting, testing, practicing?” So lautet nicht etwa ein gut gemeinter Rat des Journalistikprofessor und Branchenexperten Jeff Jarvis, sondern ein Tweet von Wolfgang Blau, dem Chef von ZEIT Online. Er kritisiert das Verhalten vieler Medienbetriebe, die sich zu lange auf ihren bisherigen Geschäftsmodellen ausruhten – und ihre Online-Angebote hauptsächlich durch Werbung am Leben halten. Ein Blick in die Medien- und Verlagshäuser in den USA und Großbritannien zeigt, dass dort schon länger mit Erlösmodellen abseits von Werbeeinnahmen experimentiert wird. Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Wenn Sie weiterlesen wollen, müssen Sie zahlen…

Paywall: gewährt nur zahlenden Nutzern Eintritt
Foto: © J.W.

Zum Zahlen für Inhalte könnten Internetnutzer in Zukunft immer häufiger aufgefordert werden. Schon heute steht ein Teil der digitalen Inhalte der britischen Times oder der Financial Times Deutschland hinter einer Bezahlschranke. Wer das Angebot vollständig nutzen will, muss ein Abonnement abschließen oder ein Tagesticket kaufen. Viele Internetnutzer schreckt das ab, waren die Inhalte im Netz doch immer kostenlos und für jeden zugänglich. Wie Verlage ihre digitalen Angebote refinanzieren, interessiert die wenigsten. Doch das kann sich bald ändern – wenn die Nutzer zur Kasse gebeten werden. Mehr von diesem Beitrag lesen